Fahrplanverfahren Fahrplan 2018/2019

Für die Bestellung der Angebote des regionalen Personenverkehrs sieht das Bundesamt für Verkehr zweijährige Bestellungen vor. Das laufende Fahrplanverfahren gilt daher sowohl für das Fahrplanjahr 2018 (10. Dezember 2017-8. Dezember 2018) als auch für das Fahrplanjahr 2019 (9. Dezember 2018-14. Dezember 2019).

Damit die gewünschten Änderungen mit den Transportunternehmungen sowie dem Bestellverfahren Bund, Kanton und Kreis Oberengadin abgestimmt werden können, sind Anregungen und Begehren für die Fahrplanregion 9, d.h. Engadin, Val Müstair und Bergell, an deren Präsidenten Emil Müller, Saslatsch 107, 7542 Susch,  oder an den Kreis Oberengadin bis am

28. Februar 2017

einzureichen.

Formulare für Vorschläge/Anregungen zum Fahrplan 2018/2019 können beim Kreisamt Oberengadin, Chesa Ruppanner, 7503 Samedan, Tel. 081 851 14 20, E-Mail: admin@kreisamtoe.ch bestellt oder unter diesem Artikel heruntergeladen werden.

Die Begehren werden nach einer ersten Bewertung durch den Kreis Oberengadin und den Fahrplanpräsidenten mit dem Amt für Energie und Verkehr Graubünden, Abteilung öffentlicher Verkehr, und den Transportunternehmungen besprochen, mit den benachbarten (Fahrplan-) Regionen abgestimmt und im Rahmen des Bestellverfahrens Bund, Kanton und Kreis Oberengadin soweit möglich berücksichtigt. Vorbehalten bleiben ausserordentliche Änderungen aufgrund von Sparvorgaben des eidgenössischen Parlamentes, des Grossen Rates des Kantons Graubünden und der Oberengadiner Gemeinden.

Am 29. Mai 2017 werden die Entwürfe zum Fahrplan auf www.fahrplanentwurf.ch veröffentlicht. Zu diesen Entwürfen kann im Anschluss bis am 18. Juni 2017 zu Handen der zuständigen kantonalen Ämter Stellung genommen werden.

Im Weiteren wird daran erinnert, dass neben diesem offiziellen Fahrplanverfahren ergänzend auch ein ständiges Verfahren besteht, das die Einreichung von Anträgen während des ganzen Jahres an die regionalen Fahrplanpräsidenten oder den Kreis Oberengadin (noch bis zum 31.12.2017) ohne festgelegte Fristen ermöglicht. Dieses ist in erster Linie für Anträge gedacht, die eine grössere Angebotsverbesserung des öffentlichen Verkehrs bezwecken (z.B. neue Buslinien) und eine längere Vorlaufzeit benötigen.
 
Monzi Schmidt
Kreisvorstand und
Vorsitzende Kommission öffentlicher Verkehr Oberengadin

 

Formular für Vorschläge und Anregungen


Regionalflughafen Samedan

Botschaft des Kreisrates betreffend Gewährung eines Verpflichtungskredites, inkl. Beilagen

Botschaftsentwurf vom 11.01.2017

Planrechnungen INFRA 2014 – 2021

Entwicklungsschema Kernentwicklung



Einstellung der Linie 5 auf den Fahrplanwechsel per 13. Dezember 2015

Bisher verkehrte während der touristischen Hauptsaison im Winter und Sommer die Linie 5 alle 30 Minuten auf der Strecke Silvaplana – St. Moritz – Samedan. Zusammen mit den Linien 2 und 6 konnte so zwischen St. Moritz und Celerina alle 10 Minuten eine Verbindung angeboten werden. Aufgrund von Sparmassnahmen, rückläufiger Steuereinnahmen in den Gemeinden vor allem der Spezialsteuern, wird gemäss einem Beschluss des Kreisrates Oberengadin diese Linie 5 per 13. Dezember 2015 eingestellt.

 

Diese Situation kann auf dem Linienabschnitt zwischen dem Schulhausplatz in St. Moritz und Celerina Cresta Palace auf den Linie 2 und 6 zu einem hohen Fahrgastaufkommen führen. Wir empfehlen Ihnen deshalb auch folgende Transportmöglichkeiten zu nutzen:

 

- Zwischen Maloja/Sils und Celerina/Samedan: Linie 4 nach St. Moritz Bahnhof und Umsteigen auf die RhB

 

- Zwischen Surlej und Celerina/Samedan: Linie 1 nach St. Moritz Bahnhof und Umsteigen auf die RhB

 

- Zwischen Silvaplana und Pontresina: Linie 1 (direkt) statt Linie 2

 

- Zwischen Silvaplana/Champfèr und Celerina/Samedan: Linien 1 und 4 nach St. Moritz Bahnhof und Umsteigen auf die RhB

 

- Zwischen St. Moritz und Celerina/Samedan: Züge der RhB

 

- Zwischen Schulhausplatz St. Moritz und Bahnhof St. Moritz: Linie 3 und Linie 9 und Umsteigen auf RhB am Bahnhof St. Moritz                                                                                                                                 

Für detaillierte Informationen können die Kunden das in alle Haushaltungen verteilte Fahrplanbüchlein oder den Fahrplan auf www.sbb.ch und www.engadinbus.ch konsultieren. Wir wünschen Ihnen auch in der anstehenden Wintersaison eine gute und pünktliche Fahrt mit unserem öffentlichen Verkehr.

 

Kreis Oberengadin

Monzi Schmidt, Vorsitzende des öffentlichen Verkehrs


Neue Regionalentwicklerin gewählt

Die Präsidentenkonferenz hat Regula Frei als neue Regionalentwicklerin für die Regionen Maloja und Bernina gewählt. Sie tritt ihre Stelle am 4. Januar 2016 an.

 

Regula Frei studierte von 1987 bis 1991 an der Universität St. Gallen Betriebswirtschaft mit der Vertiefungsrichtung Finanz- und Rechnungswesen und nahm während des Studiums an einem Austauschprogramm mit der Università Commerciale L. Bocconi in Mailand teil. Einige Jahre später legte sie die Promotion ab. Inzwischen blickt Regula Frei auf eine mehr als zwanzigjährige Karriere bei internationalen Engineering-Konglomeraten als CFO / Controller im Anlagenbau in unterschiedlichen Unternehmenseinheiten in Deutschland, der Schweiz und den USA zurück. Sie verfügt über umfangreiche Projektmanagement- und Führungserfahrung und spricht neben ihrer Muttersprache Deutsch auch Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch.

 

Die Regionalentwicklung der Regionen Maloja und Bernina hat die Förderung, Leitung und Begleitung von Projekten zur Regionalentwicklung, die Koordinierung mit den Aktivitäten anderer lokaler Akteure auf diesem Gebiet und die Kontaktpflege zu den benachbarten Regionen zur Aufgabe. Im Rahmen der Regionalentwicklung werden Projekte unterstützt, deren Ziele die Inwertsetzung wirtschaftlicher Potentiale und damit die nachhaltige Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Regionen, die Schaffung von Arbeitsplätzen und das Erzeugen von Wertschöpfung sind.

 

Samedan, 29. Oktober 2015
Präsidentenkonferenz der Region Maloja


Göri Klainguti erhält den Kulturpreis Oberengadin 2015

Der Schriftsteller und Publizist Göri Klainguti hat am 30. Oktober 2015 den Kulturpreis Oberengadin 2015 erhalten. Der Kreisrat ehrte ihn damit für seine herausragenden Verdienste zugunsten der rätoromanischen Sprache und Literatur des Oberengadins. Zudem wurden Laura Zangger und Curdin Nicolay mit einem Förderpreis ausgezeichnet.

 

Der Kreisrat des Oberengadins hatte auf Empfehlung der Kulturförderungskommission beschlossen, Göri Klainguti für sein langjähriges kulturelles Engagement und seine herausragenden Verdienste als Schriftsteller, Publizist und Redaktor mit einem Anerkennungspreis in der Höhe von 8000 Franken zu würdigen. Laura Zangger und Curdin Nicolay wurden für ihre excellenten künstlerischen Leistungen in den Sparten Musik und Literatur mit einem Förderpreis in der Höhe von 4000 Franken ausgezeichnet.

 

Göri Klainguti (*1945) widmet sich nach seiner Lehrertätigkeit in Samedan und Zuoz neben seinem Landwirtschaftsbetrieb ganz der Schriftstellerei und Malerei. Mit seiner tiefgründigen humoristischen und kriminalistischen Prosa, mit seinen satirischen Gedichten und mit seinem Theatertext "Adam da Chamues-ch" prägt Göri Klainguti die rätoromanische Literatur des Oberengadins in den letzten Jahrzehnten. Als begnadeter und beliebter Publizist und Karikaturist veröffentlicht er zahlreiche Beiträge im Radio Rumantsch sowie in Anthologien, Zeitungen und Zeitschriften, beispielsweise im rätoromanischen Satireblatt "Il Chardun". Ausserdem engagiert er sich als Herausgeber (u.a. der Werke von Chasper Po) und als Co-Redaktor des Chalender Ladin. Seine Bücher werden unter anderem auf Deutsch und Französisch übersetzt, sein literarisches Gesamtwerk wird verschiedentlich ausgezeichnet, unter anderem mit einem Preis der Schweizerischen Schillerstiftung.

 

Laura Zangger (*1983) spielt seit ihrer Kindheit Geige und hat an der Zürcher Hochschule der Künste das Master-Studium abgeschlossen. Seit ihrer Schulzeit ist sie, zuerst als Hobby, heute als professionelle Musikerin, in verschiedenen Chören, Bands, Ensembles und Orchestern aktiv. Dabei sind Formationen und Aufführungen im Oberengadin stets ein wichtiger Bestandteil ihrer Tätigkeit. Sie veranstaltet mit verschiedenen Kammerformationen regelmässig hochkarätige Konzerte im Oberengadin. Ebenfalls in den letzten Jahren hat sie mit literarischen Texten auf sich aufmerksam gemacht und ist beispielsweise an den rätoromanischen Literaturtagen in Domat/Ems dafür ausgezeichnet worden.

 

Curdin Nicolay (*1981) ist Musiker und Liedermacher. Er hat in verschiedenen Engadiner Bands mitgewirkt und ist in den letzten Jahren als solistischer rätoromanischer Singer-Songwriter über Graubünden hinaus bekannt geworden. Die verschiedenen Stilrichtungen, von denen er sich als Liedermacher inspirieren lässt, reichen von Paulin Nuotclà bis Nirvana. Im Frühjahr 2007 erschien seine Ballade "Kindl" auf der alternativen rätoromanischen Songkompilation "accent." Seither hat er verschiedene neue rätoromanische Lieder eingespielt und an Konzerten präsentiert.

 

Die Kulturförderungskommission des Kreises Oberengadin ist zuständig für die fachliche Begutachtung von Förderungsgesuchen für kulturelle Projekte im Oberengadin. Sie hat dafür klare und transparente Förderkriterien und Eingabemodalitäten definiert, welche online auf der Internetseite des Kreisamtes konsultiert werden können. Förderungsgesuche für nicht gewinnorientierte kulturelle Projekte von grossem regionalem Interesse können schriftlich per Post beim Kreisamt zu Handen der Kommission eingereicht werden.


Volksabstimmung vom 18. Oktober 2015

Am 18. Oktober 2015 fand im Kreis Oberengadin die Volksabstimmung über die Kreisinitiative der SVP Oberengadin und die Teilrevision der Kreisverfassung statt. Die Abstimmungsergebnisse sind unter "Wahlen und Abstimmungen"  aufgeschaltet.


Regionaler Richtplan Zweitwohnungsbau

Der Kreisrat Oberengadin hat anlässlich seiner Sitzung vom 20. August 2015 beschlossen, abgestützt auf Art. 25 Abs. 2 des Bundesgesetzes über Zweitwohnungen (ZWG), für die Jahre 2015 bis 2017 Kontingente für Zweitwohnungen im Umfang der bisherigen Jahreskontingente gemäss Regionalem Richtplan Zweitwohnungsbau für vor dem 11. März 2012 rechtskräftig erteilte Baubewilligungen für kontingentpflichtige Bauvorhaben freizugeben. An derselben Sitzung wurde beschlossen, den Regionalen Richtplan Zweitwohnungsbau per Ende Dezember 2015 aufzuheben.

 

Zum Protokoll der Kreisratssitzung


Standortentwicklungsstrategie Oberengadin, Comune di Bregaglia und Regione Valposchiavo

In mehreren Treffen haben sich Vertreter aus Politik und Wirtschaft der Oberengadiner Gemeinden sowie der Gemeinden der beiden Südtäler, unterstützt durch das Amt für Wirtschaft und Tourismus (AWT) und das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO), über die gewünschten Strategierichtungen ihrer Standorte und die sich in diesem Zusammenhang ergebenden Herausforderungen Gedanken gemacht. Dieser Prozess wurde mit Einbezug des kantonalen Amtes für Raumentwicklung (ARE) durchgeführt. Mit dem Prozess «Agenda 2030 Graubünden» wurde versucht, auf Basis der Stärken und Schwächen der Regionen (funktionaler Raum aus sozioökonomischer Sicht) integrale Strategien zu formulieren. Damit soll ein Konsens zwischen den Gemeinden der jeweiligen Region hinsichtlich der Herausforderungen und Massnahmen der Standortentwicklung geschaffen werden. Die Erkenntnisse aus dem Prozess sind in der vorliegenden Standortentwicklungsstrategie eingeflossen und sollen in alle relevanten Instrumente (Regionaler Richtplan, NRP Umsetzungsprogramm, kantonales Wirtschaftsentwicklungsgesetz) übertragen sowie für eine bessere Abstimmung mit den einzelnen Sektoralpolitiken genutzt werden. Für jede Region resultiert aus dem Prozess «Agenda 2030 Graubünden» zudem ein Massnahmenplan mit konzeptionellen Massnahmen und konkreten Projekten.

 

Standortentwicklungsstrategie als pdf / Flyer